Spenden für Kinderrechte erlaufen

Alle 30 Startnummern waren vergeben und einige Läufer hatten sich trotz des Herbstwetters am Blauhaus zum gemeinsamen Start versammelt. Zum Glück waren die meisten zurück, bevor der Regen einsetzte. Aber es gab auch Läufer, die allein loszogen.

„Endlich können wir wieder einmal in Bewegung kommen,“ so der zweite Vorsitzende R.-D. Baer, „denn vor Beginn der Coronapandemie waren unsere Sportangebote sehr beliebt und gut besucht. Aktuell können sie leider nicht stattfinden und das bedauern wir alle sehr“.

Umso mehr freuen wir uns, dass ein Teil der Spenden nach Hanau geht, damit sich dort um die Kinder und Jugendlichen gekümmert wird, die von den rassistischen Morden im Februar betroffen sind.

Christa Kaletsch dankte im Namen von Makista allen Läufern sowie der Flüchtlingshilfe Nidderau und den Sportcoaches des Stadt Nidderau für die Organisation.

Christa Kaletsch übergibt R.-D. Baer ein Dankeschön.

Spendenlauf in Nidderau

am 26.09.2020 ab 10.30 Uhr
am Blauhaus in Windecken

Jetzt heißt es: runter vom Sofa und endlich mal wieder laufen, walken, rollen oder auch gehen und das auch noch für einen guten Zweck!

Am 26.09.2020, ab 10.30 Uhr, veranstalten die Flüchtlingshilfe Nidderau e.V. in Kooperation mit den Sportcoaches der Stadt Nidderau einen Spendenlauf für Kinderrechte. Wir beteiligen uns an der Spendenlaufaktion von Makista. Der Lauf ist eine Makista-Aktion unterstützt von: Sportjugend Hessen, Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik Landesverband Hessen, Kinderfreundliche Kommune Hanau und Diakonie Hessen.

Mit der Spendenlaufaktion sollen Gelder für die Arbeit von Makista erlaufen werden. Ein weiterer Teil der Spenden geht nach Hanau: Damit soll die lokale Arbeit für Kinder und Jugendliche unterstützt und ihre Bedeutung in der Begleitung und Auseinandersetzung mit den rassistischen Morden vom 19. Februar gewürdigt werden.

Pro Läufer*in wird eine Startnummer gegen eine Spende in Höhe von (mindestens) 

10 Euro vergeben. Die Teilnehmenden bekommen diese Nummer(n) in Papierform gemeinsam mit dem „Lauf für Kinderrechte-Armbändchen“ als Dankeschön und gemeinsames Symbol für ihre Teilnahme – gesponsert von der Kinderfreundlichen Kommune Hanau.

Wer mag kann sich Geldgeber*innen für die Teilnahmegebühr oder auch darüberhinausgehend Spender*innen für gelaufene Kilometer suchen. Das Schöne dabei ist: daraus ergibt sich eine weitere Gelegenheit mit anderen Menschen ins Gespräch über die Bedeutung der Kinderrechte zu kommen und sie dafür zu gewinnen, sich für eine aktive Auseinandersetzung mit Demokratie und Kinderrechten einzusetzen. Wir wollen mit Rücksicht auf nötige Hygienemaßnahmen viel bewegen und auch viele Menschen in Bewegung bringen, aber nicht unbedingt viele an einem Ort sein.

Anmelden
➢ Entweder direkt bei Makista
Bitte per E-Mail an kinderrechtelauf@makista.de (Ansprechperson: Sarah
Tabatabai)
➢ oder bei der Stadt Nidderau – Alexander Frei,
Telefonnummer: 06187 291819 oder Mobil: 0179 4715619
➢ oder bei der Flüchtlingshilfe Nidderau e.V. – Karin Vorbeck-Peters, Telefonnummer: 0174 5667740
➢ oder am 26.09.2020 direkt vor Ort am Jugendzentrum Blauhaus

Weitere Infos

Warum
Gemeinsam ein Signal setzen: wir alle bleiben trotz nötiger Abstands- und Hygieneregeln in Kontakt und in Bewegung! Wir ermuntern uns gegenseitig, die Kinderrechte im Blick zu behalten! Denn durch die Sorge über die Ausbreitung des Covid 19 Erregers sind die Bedürfnisse von
Kindern und Jugendlichen an vielen Stellen aus dem Blick geraten. Noch immer besteht die Gefahr, dass sie in wesentlichen Rechten beschränkt, ihre Expertise nicht ausreichend gewürdigt und ihr Recht auf Beteiligung und Mitbestimmung vernachlässigt wird.

Für was
Von Bensheim bis Kassel, von Bierstein bis Wiesbaden, in Butzbach, Hanau und Langen und an ganz vielen anderen Stellen in Hessen orientieren sich immer mehr pädagogisch mit Kindern und Jugendlichen Tätige an den Kinderrechten. Sie sorgen dafür, dass junge Menschen erfahren und spüren können, dass sie Rechte haben, ihre Bedürfnisse ernst genommen, ihre Wünsche und Ideen wichtig sind. Schulen, Kitas und Vereine als Häuser der Kinderrechte sind entstanden – unterstützt und begleitet von Makista, einem seit 20 Jahren für die Demokratie- und Kinderrechtsbildung engagierten, gemeinnützigen Verein. Makista setzt sich an vielen Stellen ein, u.a. mit dem Modellschul-Netzwerk für Kinderrechte und Demokratie (seit 2009) und auch als Mitinitiator des im November 2019 gegründeten Bündnis „Demokratiebildung nachhaltig gestalten“ mit mittlerweile über 40
Institutionen, Vereine und Einzelpersonen – darunter die Sportjugend Hessen, die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik, Gewerkschaften (wie die GEW und ver.di Hessen), Einrichtungen politischer Bildung (wie die Bildungsstätte Anne Frank oder Arolsen Archives) sowie Verbände (wie der Kinderschutzbund und der Verband deutscher Sinti und Roma).
Mit der Spendenlaufaktion sollen zum einen Gelder für die Arbeit von Makista erlaufen werden. Ein weiterer Teil der dabei zusammen kommenden Spenden geht nach Hanau: Damit soll die lokale Arbeit für Kinder und Jugendliche unterstützt und ihre Bedeutung in der Begleitung und Auseinandersetzung mit den rassistischen Morden vom 19. Februar gewürdigt werden.

https://www.makista.de/lauf-fuer-kinderrechte-hessen-2020/

Vorsitzende der Flüchtlingshilfe Nidderau kündigt Rücktritt an

Kirsten Ohly hat ihren Rücktritt als Vorsitzende der Flüchtlingshilfe Nidderau zum Monatsende Juni angekündigt. Der verbleibende Vorstand bedauert die Entscheidung und dankt der scheidenden Vorsitzenden für ihr vierjähriges Engagement an der Spitze des Vereins. Bei der nächsten Jahreshauptversammlung soll die Nachfolge geregelt werden. Ein Termin steht noch nicht fest.

„Mit ihren Ideen und ihrem Engagement hat Kirsten Ohly die Arbeit der Flüchtlingshilfe geprägt“, bemerkt Rolf-Dieter Baer. „Ihr Einsatz und großes Herz für die Belange der Menschen, die als Flüchtlinge nach Nidderau kamen, war vorbildlich und hat andere inspiriert, sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe zu engagieren“, ergänzt der zweite Vorsitzende.

Ohly hatte die Flüchtlingshilfe Nidderau im Jahr 2015 mit ins Leben gerufen und wurde für ihre ehrenamtliche Arbeit  mit der Bürgerplakette der Stadt Nidderau ausgezeichnet.

Der Entschluss der Vorsitzenden kam nicht überraschend. Bereits Anfang des Jahres ließ sie den Vorstand wissen, dass sie bei der nächsten Wahl aus persönlichen Gründen nicht mehr als Vorsitzende kandidieren wolle. Da die Jahreshauptversammlung in diesem Frühjahr wegen der Kontaktbeschränkung nicht stattfinden konnte, verkündete Ohly ihren Rücktritt. Sie wird auch in Zukunft der Flüchtlingshilfe als Vereinsmitglied erhalten bleiben.

Laut Vereinssatzung ist der verbleibende Vorstand weiterhin im Amt und geschäftsfähig. Bis zur Wahl steht Baer als Ansprechpartner für alle Belange der Vereins zur Verfügung.

Baer dankt Ohly und überreicht ein Abschiedsgeschenk

Terminabsagen

Wegen der Coronakrise und dem bestehenden Kontaktverbot sind auch folgende geplante Termine nicht mehr möglich und werden verschoben.

03.04.20:  Termin mit Christa Kaletsch – entfällt

28.05.20:  Jahreshauptversammlung – wird verschoben

Aktuelle Neuigkeiten

Liebe Freunde,

in dieser Zeit, in der es darum geht, dass möglichst viele möglichst lange gesund bleiben, wollen auch wir kein Risiko eingehen.

Deshalb sagt die Flüchtlingshilfe Nidderau alle gemeinschaftlichen Veranstaltungen zunächst bis 19. April ab.
Wir behalten uns vor, diesen Zeitraum gegebenenfalls noch zu verlängern.

Ganz akut ist davon das Konzert am 23.3 betroffen. Generell wird das Café im Blauhaus sowie das Beratungscafé im genannten Zeitraum nicht statt finden. Auch alle Sport Angebote, die wir gemeinsam mit der Stadt Nidderau anbieten, müssen entfallen.

Wir bitten zudem alle, auf die Einhaltung der Hygieneregeln und des sozialen Abstands zu achten.

-Vorstand und Sprecherkreis-

Helferfest in gemütlicher Atmosphäre

FlüHi schaut auf das Jahr 2019 zurück

Der Vorstand der Flüchtlingshilfe Nidderau e.V.  hatte die Hütte des Ski- und Wanderclubs angemietet, um alle Helferinnen und Helfer rund um die Betreuung der Geflüchteten zu einem Danke-Fest einzuladen. Kirsten Ohly, Vorstandsvorsitzende begrüßte alle Anwesenden herzlich und freute sich über viele Gäste. Für die Stadt war erster Stadtrat Rainer Vogel anwesend, für die SPD Andreas Bär, von der FWG Anette Abel und von den Grünen Frau Silke Vogel. Die Windecker Pfarrerin Heike Käppeler und Horst Körzinger von der Bürgerstiftung waren ebenfalls der Einladung gefolgt. Bemerkenswert ist, dass mittlerweile viele Geflüchtete selbst zu Helfern geworden sind und sich aktiv in die Flüchtlingshilfe einbringen und bei verschiedenen Projekten mitarbeiten. Es wurden alle Aktivitäten des abgelaufenen Jahres zusammengefasst. Dabei zeigten sich alle überrascht, wie viele große und kleine Projekte zusammengekommen sind. Über die Organisation von wöchentlichen Cafés im Blauhaus (nebst Kleiderkammer) und in der Sammelunterkunft Liebigstraße und vielen individuellen Hilfestellungen bis hin zu unterschiedlichen Sportangeboten ist alles dabei. Ein Höhepunkt war wieder das Zuckerfest, welches nach Ende des Ramadan gemeinsam gefeiert wurde. Daneben gab es Workshops zur Organisation des Vereins und zur Weiterbildung der Flüchtlingshelfer. Des Weiteren wurde die Zusammenarbeit mit der Stadt Nidderau und der Bürgerstiftung im Bündnis „Nidderau Hilft“ vertieft.

Rolf-Dieter Baer, 2. Vorsitzender, bedankte sich ganz besonders bei allen engagierten Helferinnen und Helfern. Anschließend wurde bei italienischen Leckereien und Pizza gefeiert, geplaudert und gelacht.

save the date

Am 28.11.2019 laden wir alle Flüchtlingshelfer zum gemeinsamen Reflektieren ein. Was haben wir in 2019 geschafft, woran wollen wir uns als nächste wagen. Was wird wichtig für 2020.
Eine externe Moderatorin wird uns helfen, dem Abend eine Struktur zu geben und mit hoffentlich vielen Erkenntnissen nach Hause zu gehen.