Flüchtlingshilfe Nidderau blickt auf das Jahr 2025 zurück und wählt neuen Vorstand

Anfang Mai hat die Flüchtlingshilfe Nidderau ihre Mitgliederversammlung abgehalten.

Einer erfreulichen Teilnehmeranzahl berichtete der erste Vorsitzende Rolf Ensberg zunächst über die Aktivitäten der Flüchtlingshilfe im Jahr 2025. Ein Schwerpunkt ist die Arbeit in der Kleiderkammer, die jeden Freitag von 11:00 bis 13:00 Uhr geöffnet ist. Von der Kleiderkammer werden gespendete Haushaltswaren und Bekleidung an die Geflüchteten kostenlos ausgegeben. Auch wird von hier die Hilfe für die Ukraine in Zusammenarbeit mit dem Verein Medizinhilfe Karpato Ukraine und der Moldawien-Ukraine-Hilfe e.V. koordiniert.

Neben der Kleiderkammer betreibt die Flüchtlingshilfe in der Synagogenstraße 22 in Windecken das Café Welcome. Hier findet bei Kaffee, Tee und Kuchen, der von örtlichen Bäckereien gespendet wird, Beratung und Austausch in allen Angelegenheiten der Geflüchteten statt.

Auch im abgelaufenen Jahr erhielt die Flüchtlingshilfe neben Sachspenden von Privatpersonen und dem örtlichen Handel finanzielle Unterstützung von Bürgerinnen, Bürgern und Stiftungen. Dafür bedankte sich der Vorstand sehr herzlich.

Im Laufe des Jahres fanden diverse Veranstaltungen statt, an denen die Flüchtlingshilfe teilnahm oder die Räume zur Verfügung stellte. Genannt seien hier beispielhaft Sprachkurse, Berufsmessen, die Nachhaltigkeitswerkstatt der Stadt Nidderau und Workshops gegen Rechtextremismus.

Die Flüchtlingshilfe bedankte sich ausdrücklich bei der Stadt Nidderau, die die Räume in der Synagogenstraße zur Verfügung stellt und über den Fachbereich Soziales mit Rat und Hilfe zur Seite steht.

und wählt neuen Vorstand

Anfang Mai hat die Flüchtlingshilfe Nidderau ihre Mitgliederversammlung abgehalten.

Einer erfreulichen Teilnehmeranzahl berichtete der erste Vorsitzende Rolf Ensberg zunächst über die Aktivitäten der Flüchtlingshilfe im Jahr 2025. Ein Schwerpunkt ist die Arbeit in der Kleiderkammer, die jeden Freitag von 11:00 bis 13:00 Uhr geöffnet ist. Von der Kleiderkammer werden gespendete Haushaltswaren und Bekleidung an die Geflüchteten kostenlos ausgegeben. Auch wird von hier die Hilfe für die Ukraine in Zusammenarbeit mit dem Verein Medizinhilfe Karpato Ukraine und der Moldawien-Ukraine-Hilfe e.V. koordiniert.

Neben der Kleiderkammer betreibt die Flüchtlingshilfe in der Synagogenstraße 22 in Windecken das Café Welcome. Hier findet bei Kaffee, Tee und Kuchen, der von örtlichen Bäckereien gespendet wird, Beratung und Austausch in allen Angelegenheiten der Geflüchteten statt.

Auch im abgelaufenen Jahr erhielt die Flüchtlingshilfe neben Sachspenden von Privatpersonen und dem örtlichen Handel finanzielle Unterstützung von Bürgerinnen, Bürgern und Stiftungen. Dafür bedankte sich der Vorstand sehr herzlich.

Im Laufe des Jahres fanden diverse Veranstaltungen statt, an denen die Flüchtlingshilfe teilnahm oder die Räume zur Verfügung stellte. Genannt seien hier beispielhaft Sprachkurse, Berufsmessen, die Nachhaltigkeitswerkstatt der Stadt Nidderau und Workshops gegen Rechtextremismus.

Die Flüchtlingshilfe bedankte sich ausdrücklich bei der Stadt Nidderau, die die Räume in der Synagogenstraße zur Verfügung stellt und über den Fachbereich Soziales mit Rat und Hilfe zur Seite steht.

Der Bericht des Kassierers und der Kassenprüferinnen wurde ohne Beanstandung entgegengenommen und der Vorstand einstimmig entlastet.

Nina Haible-Baer und Michael Beensen stellten sich nach 10 Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wiederwahl. Ihnen wurde für ihre langjährige Mitarbeit einschließlich Gründung des Vereins ein großer Dank ausgesprochen.

Der neue Vorstand setzt sich nach der Wahl folgendermaßen zusammen:

erster Vorsitzender bleibt Rolf Ensberg, zur zweiten Vorsitzenden wurde Jutta Ley gewählt, Antje Hoops bekleidet das Amt der Kassiererin und Traudel Grögler wurde zur Schriftführerin gewählt.

Der Verein der Flüchtlingshilfe Nidderau besteht in diesem Jahr 10 Jahre. Dieses Jubiläum wird mit einem Fest für die Geflüchteten, ihre Helferinnen und Helfer am 29. August 2026 im evangelischen Gemeindehaus Windecken gefeiert.

von links: J. Ley, R. Ensberg, A. Hoops, I. Grögler

Zweisprachige Lesung in Stadtbücherei

Am 14.3.26 lud der Förderverein der Stadtbücherei Nidderau e.V. in Kooperation mit der Flüchtlingshilfe Nidderau e.V. zu einem zweisprachigem Bilderbuchkino auf Deutsch und Ukrainisch ein.

Es ging um die Geschichte „Kleiner Dachs & großer Dachs – Der riesengroße Streit“ von Annette Herzog und Olga Strobel, toll gelesen im Wechsel von Deutsch und Ukrainisch durch Frauke Blum vom Förderverein sowie Ohla Rostikova. Gebannt und aufmerksam verfolgten die Zuhörer die Geschichte und fieberten dem Happy End entgegen.

Informationen zum Förderverein der Stadbücherei gibt es unter www.foerderverein-stadtbuecherei-nidderau.de

Flüchtlingshilfe Nidderau trauert um Karin Vorbeck-Peters

Die Flüchtlingshilfe Nidderau e.V. trauert um ihr Mitglied Karin Vorbeck-Peters. Sie verstarb Anfang April nach schwerer Krankheit. Karin Vorbeck-Peters gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. In ihrer Funktion als Sprecherin der AG Beratung gehörte sie dem Beirat des Vereins an.

Aber wichtiger als diese Funktionen waren ihr in all den Jahren die von ihr betreuten Geflüchteten, von denen sie „Frau Karin“ genannt wurde. Sie hatte sich ein breites Netzwerk von Kontakten bei öffentlichen und privaten Trägern sowie bei Behörden und Ämtern aufgebaut, welches sie bei der Unterstützung ihrer Betreuten effektiv zu nutzen wusste. Sie organisierte Integrationskurse, brachte Menschen in Ausbildung und Beruf und sorgte für den Start in Kindergarten oder Schule für die Jüngeren. Sie nahm sich jeden Freitag, zunächst im Blauhaus, später dann im Café Welcome in der Synagogenstraße, Zeit, um sich durch die zahlreichen Anliegen ihrer Schützlinge zu arbeiten. Außerdem bot sie jeden Mittwochnachmittag im Beratungscontainer am Rothaus in Ostheim ihre Hilfe an. Auch außerhalb dieser festen Termine war sie stets mit Rat und Tat erreichbar. Ihr Engagement, das sie sogar aus dem Urlaub fortsetzte, war Vorbild für viele Kolleginnen und Kollegen aus der Flüchtlingshilfe.

Die Flüchtlingshilfe Nidderau verliert mit Karin Vorbeck-Peters eine außerordentlich engagierte, immer hilfsbereite und großartige Frau.

Nachhilfe/Hausaufgabenhilfe neu organisiert

Die Nachhilfe/Hausaufgabenhilfe für Kinder organisiert sich ab dem 1.5.25 in einem neuen Verein selbst. Die Trägerschaft und Verantwortung der Flüchtlingshilfe Nidderau e.V. für dieses Angebot endet damit.

Wir danken allen Helferinnen und Helfern für Ihre bisherige wertvolle Arbeit in der Unterstützung der Kinder und Jugendlichen und wünschen dem neuen Verein alles Gute. Den Kindern und Jugendlichen wünschen wir viel Erfolg auf ihrem weiteren schulischen Weg.

Herzlichen Glückwunsch an Petra und Rolf Ensberg!

Im Rahmen des Frühlingsempfangs der Stand Nidderau wurden unsere langjährigen Mitglieder Petra und Rolf Ensberg für ihr 25jähriges und äußerst vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit der Bürgerplakette der Stadt Nidderau ausgezeichnet.

Schon weit vor ihrem Engagement bei der Flüchtlingshilfe waren sie ehrenamtlich aktiv. Unter anderem beim Inlineskaten, dem Tauschring, als Schiedsmann und bei der Suppenküche EinTopf. Bürgermeister Andreas Bär würdigte das Engagement und lobte beide dafür ein „wunderbares Vorbild für das Ehrenamt“ zu sein.

Wir freuen uns mit und für euch über diese tolle Anerkennung!

Mit ein paar Pullis fing vor 10 Jahren alles an

Die Kleidermotten, wie sie sich scherzhaft nennen, versorgen vor allem geflüchtete Menschen in Nidderau mit Kleidung und Haushaltsgegenständen. Vor 10 Jahren begann ihre ehrenamtliche Arbeit in einem Raum des Jugendzentrums „Blauhaus“ in Windecken mit eine paar gespendeten Pullovern. Es folgten 9 Jahre, in denen die Angebote erweitert wurden und die Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Kleiderkammer kontinuierlich wuchs. Im Jahr 2023 wechselte die Nidderauer Flüchtlingshilfe e.V. mit ihrer Kleiderkammer den Standort in das Monica Kingreen Haus in der Synagogenstraße 22. Dort ist die Kleiderkammer jeden Freitag von 11.00 – 13.00 Uhr zeitgleich mit dem Café „Welcome“ geöffnet.

Mit Kleidung fing alles an. Inzwischen wird in der Kleiderkammer Wäsche, Geschirr, Haushaltswaren und vieles mehr angeboten. Alles, was zur Erstausstattung eines Haushaltes so gebraucht wird. Für die neuen Geflüchteten packen die Mitarbeiterinnen Begrüßungskisten mit Bettwäsche, Handtüchern, Töpfen, Pfannen usw. In diesem Zusammenhang muss die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern und den Verantwortlichen der Stadt Nidderau unbedingt erwähnt werden.

Der Krieg in der Ukraine bedeutete eine zusätzliche Herausforderung. Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Nidderau kamen, nahm enorm zu. Inzwischen werden jede Woche in der Kleiderkammer Kisten mit Verbandsmaterial, Bettwäsche, Handtücher und gut erhaltener Herrenbekleidung für ein Lazarett in der Ukraine gepackt. Ein Dank geht an das Sanitätshaus Schmidt für die Spende von orthopädischen Hilfsmitteln. Außerdem sammelt die Flüchtlingshilfe wieder Kerzenreste. Diese werden in der Ukraine eingeschmolzen, in Blechdosen gegossen und zu „Grabenkerzen“ verarbeitet. Sie geben den Soldaten in den Schützengräben etwas Wärme und Licht. Eine Kontaktperson der Ukrainehilfe ist jeden Freitag vor Ort und beantwortet gerne Fragen.

Für die vielen Sachspenden bedankt sich die Flüchtlingshilfe Nidderau sehr herzlich. Die Spendenbereitschaft der Nidderauer Bürger ist bemerkenswert. Manchmal bekommt das Team der Kleiderkammer ganze Haushaltsauflösungen angeboten. Das bedeutet viel Arbeit, bis alles sortiert und in den Regalen verteilt ist. Das außerordentliche Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen ist dabei besonders anerkennenswert.

Jeder, der die Angebote der Kleiderkammer in Anspruch nehmen möchte, ist freitags herzlich willkommen. Weitere Sachspenden werden – nach Absprache – gern entgegengenommen.