Partizipationsprojekt

Im Zuge unseres Partizipations-Projektes wurden die Kooperation mit dem Zentrum für Demokratiepädagogik e.V. aus Frankfurt gesucht. Die Mitarbeiter führten zunächst eine Befragung unter den Nidderauer Geflüchteten zu ihren Wünschen und Sorgen, und den für Sie dringlichsten Problemen durch. Dabei zeigte sich schnell, dass es in Nidderau keine Prototypischen „Geflüchteten“ gibt, sondern sich die Bedürfnisse und Probleme in verschiedenen Gruppen doch deutlich unterscheiden.

 

Am dringlichsten scheint der Flüchtlingshilfe die Unterstützung in der Großunterkunft. Daraufhin haben sich zwei Arbeitsgruppen gebildet. Eine gestaltet mit den Bewohnern einen Gemeinschaftsraum und versucht so die Lebensbedingungen kurz- und mittelfristig zu verbessern. Siehe dazu auch  den Beitrag zum New Café.
Die andere Gruppe hat folgende Vorderung formuliert und versucht auf die Schließung der Großunterkunft hinzuwirken. Wir freuen uns, dass unser Anliegen in der Stadtverordnetenversammlung gehört wurde und die Mehrheit der Fraktionen die Schließung der Großunterkunft befürworten.

Eröffnung des New Café

Die Bauarbeiten näher sich dem Ende und die offizielle Einweihung steht an.

Alle Helfer, Spender und Interessierte sind herzlich eingeladen am 11.3.19 um 18 Uhr in die Liebigstr. 18 zu kommen und die Eröffnung zu feiern.

Einladung zum Neujahrsempfang – Stammtisch

Liebe Helferinnen und Helfer,

ich möchte euch sehr herzlich zu unserem ersten Stammtisch in diesem Jahr am Mittwoch, 30.01.2019 einladen. Wir haben den Wochentag geändert, damit auch einmal Helfer*innen kommen können, die bisher donnerstags verhindert waren.
Wir möchten das neue Jahr mit einem kleinen Sektempfang starten und auch Themen sammeln, die wir an weiteren Stammtischen im Jahr besprechen können bzw. die auch für Fortbildungen interessant sein könnten.
Der Stammtisch wird wie gewohnt ab 19:30 Uhr in der Liebigstraße stattfinden.

Ich freue mich auf euer Kommen und wünsche euch bis dahin eine gute Zeit.

Viele Grüße

Kirsten Ohly

Neujahrsgrüße 2019

Liebe Helferinnen und Helfer,

vielleicht denken viele von uns, dass wir uns in einer sicheren Position befinden und deshalb zur Verantwortung für hilfsbedürftige Menschen aufgerufen sind. Aber als am Ende dieses Jahres ein enges Mitglied unserer Flüchtlingshilfe, Bob Sharp, einem tragischen Unfall erlegen ist, ist uns vor Augen geführt worden, dass wir selbst Hilfsedürftige sind. Nun sind wir von Geflüchteten getröstet und begleitet worden.

Menschsein heißt Gefährdetsein. Und Menschsein macht an keinen Staatsgrenzen Halt. Gemeinsam Mensch sein zu dürfen, heißt Solidarität.

Für eure Solidarität möchte ich stellvertretend für die Sprecher der Nidderauer Flüchtlingshilfe Danke sagen. Euer Menschsein ist ein Für-Menschen-Da-Sein. Und ihr tragt mit, dass Menschen, die gegen ihren eigenen Willen in unser Land getrieben wurden, nun auch für uns da sein können. Ich hoffe, dass ihr an dieser Verantwortung nicht müde werdet. Bleibt beschützt im kommenden Jahr 2019. Danke, dass ihr da seid!

Viele Grüße

Kirsten Ohly

Trauer um Bob

Liebe Freunde,

in der vergangenen Woche ist unser langjähriger Helfer Bob Sharp durch einen Verkehrsunfall aus unserer Mitte gerissen worden.
Bob ist uns allen aus dem Café Blauhaus sehr gut bekannt. Er bereitete für die Besucher das Café mit einem eingespielten Team vor, begrüßte jeden freundlich, plauderte mit allen und scherzte mit den Jüngsten der Besuchern. Mit seiner Fröhlichkeit konnte er andere leicht einbinden, Streit schlichten und Trost geben.

Wir verlieren mit Bob einen wunderbaren Menschen und einen unermüdlichen Helfer. Die neuzugezogenen Menschen aus verschiedenen Ländern verlieren einen wichtigen Brückenbauer und „Opa“. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Liz und der Familie.
Geimsam trauern wir um unseren Freund.

 

Sprecherkreis der Flüchtlingshilfe Nidderau

Das New Café

Die Wohnsituation der Menschen in der Gemeinschaftsunterkunft in der Liebigstr. 18 ist schwierig. Aus diesem Grund fordert die Flüchtlingshilfe die Schließung der Unterkunft. Es ist schon klar, dass dies nicht so schnell geschehen kann. Man muss schließlich für 60 junge Männer eine neue Unterkunft finden.

Angeregt durch einen Workshop zum Thema Partizipation bildete sich eine Gruppe Menschen, die mit den Flüchtlingen die Situation in der Gemeinschaftsunterkunft verbessern wollen. Es fehlt z.B. ein Aufenthaltsraum, in dem  man auch mal Gäste empfangen kann oder sich in einer gemütlichen Atmosphäre zum Gespräch zusammen findet.  Weiterhin sind die Wände der Unterkunft verschmutzt und benötigen einen neuen Anstrich.

In einem ersten Schritt hat eine Gruppe Helfer der Flüchtlingshilfe Nidderau und Sozialarbeiter der Stadt Nidderau gemeinsam mit den Flüchtlingen ein Konzept eines „Cafés“ erarbeitet. Diesen Begegnungsraum wollen nun die Bewohner der Unterkunft selbst bauen. Dafür werden noch einige Materialien benötigt. Wir denken, dass wir mit 1000,-€ das Projekt ermöglichen können. Die Flüchtlingshilfe Nidderau hat mit einer ersten Spende den Grundstein gelegt, sodass wir schon mit dem Anstrich beginnen konnten.

Bitte spenden Sie für das Projekt „New Café“ und ermöglichen Sie damit den Bewohnern, sich in einer schöneren Umgebung treffen und entspannen zu können. Natürlich erhalten Sie von uns eine Spendenbescheinigung.

Spendenkonto der Flüchtlingshilfe Nidderau e.V.
IBAN: DE48 5019 0000 6101 2686 14
BIC: FFVB DE FF
Frankfurter Volksbank

 

Arbeits- und Ausbildungsbörse für Geflüchtete

Mit  dem Bündnis Nidderau hilft, der Flüchtlingshilfe Nidderau e.V. und ehrenamtlichen Helfern aus Schöneck und Niederdorffelden sowie den örtlichen Verwaltungen wird am 29.8 ab 18  Uhr im Bürgertreff Kilianstädten die erste Ausbildungs- und Arbeitsbörse für Flüchtlinge stattfinden. Unterstützt und moderiert wird das Ganze von der Deutschen Kinder und Jugendstiftung (DKJS). Ziel ist es Arbeitgeber und Geflüchtete aus der Region in Kontakt zu bringen.

Im Vorfeld wurde eine Simulation von Bewerbungsgesprächen für Geflüchtete angeboten. Sie bekamen ein Feedback und Hinweise, welche Unterlagen mitgebracht werden sollten. 53 Geflüchtete trafen dfabei auf 17 ehrenamtliche Helfer, die alle Erfahrung in der Personalführung haben.